FAQ / Häufig gestellte Frage

Was unterscheidet Hankido-Hapkido (H.K.D.) von anderen Kampfkünsten?

 

An dieser Stelle wollen wir keine Bewertung anderer Kampfkünste vornehmen. Fast jede bekannte Kampfsportart bietet eine solide Ausbildung, sofern sie lange genug ausgeübt wird; dennoch gibt es Unterschiede:

 

H.K.D. besteht aus acht Elementen, im Gegensatz zu vielen anderen Kampfsportarten, die sich nur mit Teilbereichen dieses Spektrums befassen.

 

H.K.D. ist eine "Kampfkunst" und kein "Kampfsport" und soll auch so verstanden werden.

 

Was bringt mir das H.K.D.?

 

Fitness für den ganzen Körper

Wie auch viele andere Kampfsportarten beansprucht H.K.D. den gesamten Körper. Der ganze Körper wird belebt und trainiert, die Kondition wird wesentlich gesteigert und  außerdem fördert es die eigene Motorik und Konzentrationsfähigkeit.

 

Körperliches Wohlbefinden

H.K.D. bietet, bedingt durch die Vielfalt der Bewegungen, für jeden die Möglichkeit, nach seinen eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu trainieren.

 

Entspannung und Ausgeglichenheit

H.K.D. trägt zu einer innerlichen Ausgeglichenheit bei. Allein die körperliche Betätigung bringt bereits Entspannung vom Alltag, hinzu kommen traditionelle meditative Aspekte, die einen entspannteren Umgang mit Stresssituationen im Alltag ermöglichen.

 

Selbstverteidigung

Neben all den vorstehenden Punkten ist die Kampfkunst selbst natürlich Mittelpunkt des Geschehens. Durch die Art der Techniken und deren Ausführung ist H.K.D. fast gänzlich unabhängig von Körpergröße und Kraft, daher ist es auch bestens für Frauen geeignet. Der Einstieg ins H.K.D. ist nahezu in jedem Alter möglich.

 

In welchem Alter kann ich H.K.D. erlernen?

 

Prinzipiell ist es möglich, im Alter von 4 Jahren mit dem (spielerischen) Erlernen einer Kampfkunst zu beginnen. Dafür müssen natürlich entsprechende Trainingskapazitäten in den Vereinen vorliegen. Eine obere Altersgrenze kann man hier nicht benennen. Der Einstieg ist durchaus auch im fortgeschrittenen Erwachsenenalter möglich.

 

Gibt es im H.K.D. auch Gürtelprüfungen?

 

Ja, es gibt 12 Schülergrade (Kup-Grade) und dann die Schwarzgurte (Dan-Grade). Die für den jeweiligen Gürtel zu erlernenden Techniken sind im Prüfungsprogramm festgehalten. Für Kinder gibt es ein separates Prüfungsprogramm mit eigenen Abstufungen.

 

Woher kommt das H.K.D. ?

H.K.D. ist eine defensive Kampfkunst und hat ihren Ursprung in Korea. Großmeister Myung, Jae Nam (1938 – 1999) hat 1948 in Seoul mit Hapkido begonnen. Nach seiner eigenen Kampfkunstausbildung hat er ab 1959 das Hapkido weiterentwickelt und durch die 12 Basistechniken des Hankido im Jahre 1985 erweitert.

 

1992 hat er erstmalig seine Kampfkunst Hankido während der Hapkido-Wold-Games den Teilnehmern aus aller Welt vorgestellt. Wie einige andere Kampfsportarten und Kampfkünste gelangte auch unsere Stilrichtung über Umwege und durch Repräsentanten nach Europa und 1994 nach Deutschland.

 

 

Die Techniken der heute bekannten Kampfkünste sind oftmals sehr alt. Ein Großteil der Literatur und die meisten Aufzeichnungen beinhalten keinen eindeutigen Hinweis auf die Entstehung- und Entwicklungszeit, einzelne aber sprechen sogar von mehreren tausend Jahren. Sicher ist aber: die Namen sind zum größten Teil erst im zweiten drittel des 20. Jahrhunderts entstanden.


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